Geschichte

Verein Im.Ausland wurde 2004 in Wien, Österreich gegründet.  Laut Vereinsstatuten wurde der Verein registriert und genehmigt. Die Gründer des Vereins sind Herr Djurica Nikolic und Frau Elisabeth Ettmann. Das Motto des Vereins lautet: Im Ausland sind wir alle AusländerInnen und niemand ist illegal in Europa.

Zweck des Vereins:

  • Informationweitergabe in den Bereichen Gesundheit und Soziales
  • Förderung der Kommunikation und Mitsprache zwischen NutzerInnen und Gesundheits- und Sozialenrichtungen
  • Förderung von Kultur und Bildung für gegenseitiges internationales Verständnis
  • Förderung von kulturellen Aktivitäten im internationalen Bereich
  • Förderung von Hilfe für Selbsthilfe- Projekten im Arbeits- und Gesundheitsbereich

Ziele: 

Förderung von Integration und Inklusion

  • Förderung des friedlichen Zusammenlebens zwischen Menschen verschiedener Herkunft
  • Förderung des Respekts zwischen Menschen verschiedener Kulturen, Traditionen und Religionen
  • Ermutigung und Stärkung nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ für MigrantInnen
  • Öffnung von Zugängen in den Bereichen Gesundheit und Soziales
  • Unterstützung bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen
  • Aufbau unterstützender Netzwerke

Wir wollen benachteiligten Menschen Zugang zum österreichischen Sozial- und Gesundheitsystem ermöglichen, Informationen über ihre Rechte vermitteln und Ermutigung zur Selbstorganisierung geben: Hilfe zur Selbsthilfe. 2009 war der Beginn der interreligiösen Gruppenarbeit als Erweiterung der Vereinsarbeit und 2011 die Organisation des 1. Interreligiösen/Internationalen Roma-Tages im Stephansdom gemeinsam mit anderen Vereinen.

Wir haben drei Bausteine, mit denen wir arbeiten:

1. Kommunikation und Bildung- Wir bieten Bildung für Zugewanderte an, damit sie sich informieren können und lernen, wie sie mit den staatlichen Institutionen  kommunizieren und ihre Rechte realisieren und vertreten können (Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Übersetzungen, Sprachkurse, Interreligiöse Bildung, Interkulturelle Bildung, Politische Bildung, e.t.c.)

2. Entwicklung- Wir bieten konkrete Aktivitäten, wo wir arme oder wenig entwickelte Regionen (unabhängig in welchen Ländern die Projekte stattfinden) unterstützen, sich besser zu entwickeln (Kulturaustausch, landwirtschaftliche Entwicklung, erfolgreiche Praktiken, Austausch, e.t.c.). Unsere Bildungsideale beruhen auf dem Konzept von Paulo Freire. (“Bildung der Unterdrückten”)

3. Beratung- Wir bieten soziale und rechtliche Beratungen für Zugewanderte an, besonders für die Roma-Community( für alle Sprachdialekte!). Wir achten  auf das jeweilige besondere Kultur- und Traditionsverständnis, gehen kultursensibel vor, um für diese Menschen eine bessere Integration in diese Gesellschaft zu ermöglichen(Peer-Gruppen- Diskussionen, Gesundheitsberatung, Sozialberatung, Verhandlung mit Behörden bei familiären Problemen, e.t.c.)

Das ist eine kurze Zusammenfassung unserer Arbeitsschwerpunkte.

 

 


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